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20091105

change is nexorable







Veränderung. Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern die anderen Windmühlen. Ist eine Mauer nicht doch die bessere Alternative? Eine Mauer aber trennt mich ab, vom Leben. Aber wie baut man eine Windmühle. Und in welche Richtung?

Veränderungen machen mich depressiv. Ich wehre mich anfangs sehr dagegen. Aber in meiner momentanen Lage bringt das alles nichts. Ich muss mich einfach damit abfinden, selbst wenn ich es nicht will.
Ich frage mich ob das was mich im Moment so unglücklich macht in auszutauschen ist... Ich möchte endlich etwas von meinem Leben haben, ich möchte die RICHTIGEN Freunde finden, alte Countrymusik hören, nach Irland gehen, einen Job ausüben, der mich erfüllt, und wirklich Spaß macht - etwas Kreatives, ohne Computerbildschirm.

[... aber ich werde noch 3 Jahre in dieser Schule festhängen]

20091026

“Those true eyes Too pure and too honest in aught to disguise the sweet soul shining through them”


Schöne, außergewöhnliche Augen faszinieren mich. Besonders grüne Augen haben mich vollkommen. Wohingegen ich blaue nicht sonderlich erstrebenswert finde. Manche Menschen haben einen sehr durchdringenden Blick - ihnen schaue ich nicht gerne in die Augen. Ich habe Angst, dass sie wirklich etwas von mir sehen, mich, meine Seele. Sie machen mir Angst, setzen mich unter Druck. Habe ich die Kraft zu verbregen? Will ich gesehen werden? Kann ich gesehen werden? Ich schaue weg. Vorzugsweise auf den Mund. Ich schaue grundsätzlich auf den Mund, wenn jemand redet. Manche möchten sagen ich habe ein Autoritätsproblem Menschen nicht in die Augen zu sehen. Jedenfalls finde ich bei den meisten Menschen Worte aus ihrem Mund lebendiger als die in ihren Augen, einfach weil sie stumpfe Augen haben, ausdruckslose Augen...
Ich mag meine Augen. Grau sind sie, mit einer unüblichen dicken schwarzen Umrandung rund um die Iris.
Die Augen also ein Spiegel zur Seele?

20091011

Gegensätze ziehen sich an

Ich habe mich mit Fashionweek Posts bewusst zurückgehalten. Ich habe mir auch strikt verboten irgendwelche Beiträge auf Blogs zu lesen, die damit zu tun haben. Der Grund, weil ich einen einzigen Objektiven Eintrag dazu verfassen möchte (abgesehen vom Rodarte Post, da konnte ich der Versuchung einfach nicht widerstehen). Außerdem beeinträchtigen die ganzen "oh wie schön, super, toll" Blogger erheblich die eigene Kritik an so etwas.
Aufgeteilt in 5 Kategorien würde das meiner Meinung nach so aussehen.

1. Die Gruftis.
Der Obdachlosenstyle ist nicht mehr allzu präsent. Dafür geht es jetzt noch eine Stufe weiter nach unten, was meiner Ansicht nach aber ein schöneres Gesamtbild abwirft. Schwarz und verwegen, gerne auch mit übergroßen silber Kreuzen.


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1 Rodarte, 2 hervé léger, 3 Galliano


2. Die Landmädchen.
Weiße Kleidchen mit Spitze und Bordüre. Unschuldig und der komplette Gegensatz zu letzer Saison. Auch in Bonbonfarben vertreten. Vielleicht als die aktualisierte Version des Vintagehypes anzusehen?

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1 Chloe, 2 Givenchy, 3 Chanel, 4 Marc Jacobs, 5 D&G


3. Die Fantastischen.
Ich kann nur ein Wort sagen. Kunst! Fantasievolle Muster, unübliche Stoffe, unüblichere Schnitte. Genial. Das Styling, das Ambiente - märchenhaft! Ich bin gespannt wie das hier unter uns Bloggern umgesetzt wird!


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1-3. Westwood, 4-8 McQueen, 9-11 Galliano, 12-13 Rodarte,


5. Die Unkomplizierten
Clean. Eine wilkommene Abwechslung im Gegensatz zu verrissenen Strumphosen und Jeans mit Löchern! Mein Persönlicher Favorit. Einfache, klare Schnitte. Auch lockerer mit Leggins und Übergroßem neutralen Strickpulli, Sneakers. Oder nur eyecatchy Mantel kombiniert mit Basics.

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1-4 Chloe, 5 Undercover, 6 Yigal Azrouel, 7 Erin Wasson x RVCA, 8 A.Wang

20090819

Stil für mich.


Gestern bin ich über dieses Bild gestolpert und dieser Spruch hat mich einen ganzen Tag verfolgt. Über 2 Dinge bin ich mir jetzt jedoch absolut sicher.
Erstens: Er ist verdammt war
Zweitens: Demnach hat nur eine kleine Minderheit wirklich einen eigenen Stil

Jeder zweite Fashionblogger bezeichnet Mary-Kate Olsen von mir aus auch Ashley Olsen als die absoluten Fashionvorbilder, warum, frage ich mich, wisst ihr es? Ihr wisst es! Aber ist es wahr?
Euer angeblicher Stil, besteht offensichtlich nur darin, die neuesten Trends nachzuahmen. Vielleicht fühlt ihr euch gut damit immer IN zu sein, das ist okay, das ist toll, du interessierst dich für Mode und bist top informiert über die Saison-Trends, aber dann behaupte bitte nicht, dass du deinen eigenen Stil hast usw. weil es nicht stimmt!

Mein Ziel ist es mich nicht jede Saison neu mit sämtlichen Pullovern, Jeans, T-Shirts, etc. eindecken zumüssen, sondern eine Garderobe aufbauen, die nachhaltig das widerspiegelt was ich bin.

was die liebe Erin Wasson mal wieder meint, passt hervorragend zum Topic:
Erin Wasson *20.01.1982 über mögliche Gründe für ihren Garagen-Flohmarkt, den sie an Wochenenden in Kalifornien veranstaltet

"If I’m working all day and I have a dinner or something, I’ll go from jeans and T-shirt to maybe a simple black dress. Same heels. Same hair and makeup. I really like the idea of being utilitarian. My dream is to edit down my wardrobe and be very Japanese, where you have one rolling rack and it’s like your four T-shirts, your five dresses, your two pairs of jeans. That’s so not the case right now. I have so much crap in my closets. I love the idea of being super edited.”